Mahnbescheid

 

Der Mahnbescheid markiert den Beginn des gerichtlichen Mahnverfahrens. Bei Gericht beantragt der Gläubiger den Mahnbescheid unter Angabe der gesamten Forderung, aufgeschlüsselt in Zinsen, Kosten und Hauptforderung. Der Schuldner hat jetzt die Möglichkeit, die Forderung zu prüfen und gegebenenfalls Widerspruch gegen Teile oder die gesamte Forderung einzulegen. Ein Widerspruchsgrund wäre z.B. Verjährung der Forderung.

Widerspruch gegen den Mahnbescheid:

Gegen einen Mahnbescheid kann man innerhalb von zwei Wochen nach der Zustellung Widerspruch einlegen. Der Widerspruch gegen den gesamten Mahnbescheid oder einzelne Teile  muss schriftlich beim Gericht, das den Mahnbescheid erlassen hat, hinterlegt werden. Spätere Einsprüche werden als Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid behandelt. Das Gericht setzt den Antragsteller (Gläubiger) über den Widerspruch in Kenntnis. Auf Antrag einer Streitpartei entscheidet dann das Gericht in der Sache durch ein Urteil.