Kosten des Insolvenzverfahrens

 

In §54 InsO sind die Kosten des Insolvenzverfahrens, die sich aus Gerichtskosten und Vergütung und Auslagen des (vorläufigen) Insolvenzverwalters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses geregelt.
Die Gerichtskosten werden laut Gerichtskostengesetz (GKG) ermittelt. Die Vergütung des Insolvenzverwalters ist in den Insolvenzrechtlichen Vergütungsverordnung (InsVV) geregelt.

Reicht das zur Verfügung stehende Vermögen (Masse) des Schuldners bereits im Insolvenzeröffnungsverfahren nicht aus, diese Kosten zu decken, so wird das Verfahren mangels Masse abgewiesen (§ 26 InsO).

Stellt sich nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens heraus, dass die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu decken, wird das Insolvenzverfahren gemäß § 207 InsO per Gerichtsbeschluss eingestellt.