Kontopfändung

 

Die Kontonpfändung beim Schuldner erfolgt über einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, der vom Gläubiger beim Vollstreckungsgericht beantragt wird. Es wird der Auszahlungsanspruch des Schuldners an die Bank gepfändet. Die Bank darf zunächst 14 Tage nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses weder an den Kontoinhaber noch an den Gläubiger auszahlen. Der Schuldner kann in dieser Zeit einen Freigabeantrag für einen auszuzahlenden Geldbetrag beim Vollstreckungsgericht einfordern. Sozialleistungen sind für die Dauer von 7 Tagen nach der Gutschrift unpfändbar und müssen in dieser Zeit in voller Höhe ausgezahlt werden.