Forderungsausfall

 

Als tatsächlichen Forderungsausfall bezeichnet man alle vom Kunden nicht beglichenen und auch durch ein Verfahren ( z.b. Zwangsvollstreckung) nicht einzubringende Forderungen – ob im Ganzen oder als Teil.

Eine uneinbringliche Forderung ist stets ein tatsächlicher Forderungsausfall, weil beispielsweise das Verfahren oder die Zwangsvollstreckung mangels Masse eingestellt wurde und auch ein eventueller Bürge zahlungsfähig ist. Ursache für eine uneinbringliche Forderung kann auch der Todesfall des Schuldners sein.

Forderungsausfall ist ein unternehmerisches Risiko. Vorbeugen kann der Unternehmer durch eine rechtzeitige Abschätzung der Risiken, das Einholen von Wirtschaftsauskünften und ein funktionierendes Mahnwesen.