Berichtstermin

 

Dieser im Eröffnungsbeschluss zu bestimmende Termin dient der Entscheidung der Gläubigerversammlung über den Fortgang des Verfahrens (insbesondere: Stilllegung oder Fortführung des Unternehmens) und die Verwertung der Insolvenzmasse. Der Berichtstermin sollte vom Gericht nicht früher als 6 Wochen und nicht später als 3 Monate nach Eröffnung des Verfahrens angesetzt werden. Er wird im Internet veröffentlicht (www.insolvenzbekanntmachungen.de).

Bei kleineren Unternehmensinsolvenzverfahren wird der Berichtstermin in der Regel mit dem nachfolgenden Prüfungstermin verbunden.

Der Termin findet vor dem Insolvenzgericht statt. Er ist nicht öffentlich und steht daher nur den Verfahrensbeteiligten, also dem Insolvenzverwalter, dem Schuldner und den Insolvenzgläubigern, oder deren schriftlich bevollmächtigten Vertretern, offen.

Im Berichtstermin erörtert der Insolvenzverwalter zunächst die wirtschaftliche Lage des Schuldners und ihre Ursachen. Die Aussichten über die Möglichkeit einer ganzen oder teilweisen Betriebsfortführung des schuldnerischen Unternehmens folgen. Der Bericht des Insolvenzverwalters kann von Gläubigern in den Insolvenzakten eingesehen werden. Es findet keine Veröffentlichung im Internet statt.