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Immer häufiger müssen Krankenhäuser Insolvenz anmelden. Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich seit 2017 nicht verbessert*. Die Krankenhausbranche hat, ebenso wie andere Wirtschaftsunternehmen, mit steigenden Kosten bei rückläufiger Nachfrage (Anzahl stationärer Fälle) und Managementfehlern zu kämpfen. Darüber hinaus scheinen auch kirchliche und kommunale Träger nicht mehr bereit zu sein, jedes defizitäre Haus weiter zu unterstützen. Die Bertelsmann-Stiftung setzt hingegen auf eine drastische Verringerung der Krankenhäuser: “Neuordnung Krankenhaus-Landschaft: Weniger ist mehr”

Dominierten im Jahr 2018 die  großen Insolvenzen des Klinikonzerns Paracelsus, der DRK-Klinken Thüringen-Brandenburg und des Klinik -Betreibers Vial Salus das Insolvenzgeschehen der Branche, sind aktuell kleinere und mittelgroße Krankenhäuser betroffen.

Die großen Insolvenzverfahren des vergangenen Jahres konnten erfolgreich abgeschlossen werden: So wurden die insolventen DRK -Kliniken über Insolvenzplan gerettet, beim Klinik-Betreiber Via Salus stieg das Gesundheitsunternehmen des Ordens der Alexianer ein und der Osnabrücker Privatklinikkonzern Paracelsus ging an die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Porterhouse Group AG.

*Mehr Informationen zum Thema kränkelndes Krankenhaus finden Sie im Krankenhaus Rating Report 2019